Hörakustik

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Moderne Hörgeräte entwickeln sich ständig weiter. Heute sind es High-Tech-Geräte, die immer kleiner und leistungsfähiger werden. Sie können optimal auf besondere Lebensverhältnisse und individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Um das optimale Hörgerät zu finden, ist es wichtig, auf das Know-how eines Experten zurückzugreifen. Wir sind Ihr Meisterbetrieb für die modernsten Hörsysteme führenden Markenhersteller, Service und Zubehör.

Styling und Design

Hörgeräte sind nicht nur klein, sondern bestechen auch durch modernes Styling und Design. Sie können zwischen verschiedenen Farben und Formen wählen, die zu Ihrem persönlichen Stil passen.

Wir führen Ihnen gerne die Modelle vor

Unsere Marken

Gehörschutz

Egal ob auf einem mitreißenden Konzert, fetzige Beats auf den neuen Kopfhörern oder der alltägliche Arbeitslärm – überall lauern Gefahren, die dauerhaft unserem Gehör schaden können.

Schützen Sie sich!

Tapella Hören + Sehen bietet Ihnen einen umfassenden Service rund um das Thema Gehörschutz, sodass Sie auch in Zukunft ohne Kompromisse Ihre Lieblingsmusik genießen können.

Preise & Finanzierung

Beteiligung der gesetzlichen Krankenkassen

Keine Sorge: Wenn Sie ein neues Hörsystem benötigen, dann beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen mit einem hohen Festbetrag. Mit dieser Beteiligung wird diese Anschaffung für Sie erschwinglich. Auch wenn Sie ein Fremdgerät besitzen, dass Sie nicht bei uns erworben haben, ist das kein Problem. Noch offene Zuschüsse Ihrer Krankenkasse verfallen nicht und werden weiter bearbeitet.

Wir beraten Sie gerne! Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin …

0%-Finanzierung möglich

Gerne bieten wir Ihnen eine 0%-Finanzierung an. Wir arbeiten mit einem langjährigem Partner als Kreditbank zusammen. Das ermöglicht für Sie eine schnelle und problemlose Finanzierung. Somit kommen Sie schnell und rundum sorglos zu Ihrem neuen Hörvergnügen. Sprechen Sie uns einfach auf eine Finanzierung an.

Pädakustik – Hörgeräte für Kinder
Informationen für Eltern

“Kannst du nicht hören?”

Wenn Kinder nicht auf ihre Eltern hören, muss das nicht zwingend etwas mit Ungehorsam zu tun haben. Viele Kinder und Jugendliche leiden bereits an Hörschwächen. Und die Zahl steigt. Diese Hörschwächen werden wegen ihrer Unsichtbarkeit dazu häufig unterschätzt und deshalb erst spät entdeckt.

Keine Frage des Alters – immer mehr Jugendliche haben Hörprobleme

Laute Musik durch MP3-Player, Disco- und Konzertbesuche können das Gehör unheilbar schädigen. Das sind aber nicht die einzigen Ursachen. Jede zweite hochgradige Schwerhörigkeit gilt als vererbt. Angeborene Hörschwächen können aber auch von einer Infektion der Mutter in der Schwangerschaft oder durch Medikamenteneinnahme stammen. Daraus resultieren für die Betroffenen Probleme in der Schule. Auch schließen sie schwerer Freundschaften und pflegen schlechter ihre sozialen Kontakte.

Was können Sie tun?

Schützen Sie das Gehör ihres Kindes wie ihr eigenes! Ein Kind muss Kommunikation erst lernen, die Fähigkeit zu hören spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Beachten Sie folgende Tipps:

  • Säuglinge in den ersten sechs Wochen nicht mit lauten Geräuschen erschrecken.
  • Beruhigen Sie Ihr Kind mit Zuspruch.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind im dritten und vierten Lebensmonat stimmhaft lacht und brabbelt.
  • Im sechsten bis siebten Lebensmonat sollte Ihr Kind erste zweisilbige Wörter sprechen und auf auf sanfte Musik lauschen.
  • Mit zehn bis zwölf Monaten sollte Ihr Kind in der Lage sein, auf leises Ansprechen zu reagieren.
  • Mit etwa zwei Jahren sollte Ihr Kind Anweisungen befolgen können, die Sie ihnen ins Ohr flüstern.
  • Beobachten Sie Ihr Kind dabei!
  • Ohrenschmalz weder mit den Fingern noch mit Watte oder Wattestäbchen entfernen.
  • Machen Sie Radio, Fernseher und Co. leiser, wenn Ihr Kind in der Nähe ist.
  • Lassen Sie Ihr Kind in lauten Umgebungen (z.B. im Kino) Hörschutz tragen.
  • Halten sie ihr Kind von lauten Geräten (wie Rasenmäher oder Kettensäge) fern.
  • Seien Sie vorsichtig bei einer Mittelohrentzündung Ihres Kindes. Lassen Sie sich von einem Arzt beraten.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind unter Hörproblemen leidet, wenden Sie sich immer an ihren Arzt.

Wissenswertes rund um Tinnitus

Tapella Hören + Sehen ist Mitglied der Deutschen Tinnitus-Liga und ist spezialisiert auf die Analyse und Beratung bei Hörbeinträchtigungen.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Wissenswertes rund über Tinnitus und dessen Behandlung näher bringen.

Wünschen Sie eine individuelle Beratung, so steht Ihnen unser kompetentes Team jederzeit zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin in einer Filiale Ihrer Wahl.

Was ist Tinnitus?

Tinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Jeder Vierte von uns hat dieses Phänomen schon einmal wahrgenommen, glücklicherweise meist nur vorübergehend. In einem schalldichten Raum kann fast jeder Mensch summende Geräusche oder Töne verschiedener Klangqualitäten hören. Oft werden diese als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen erlebt. Genau genommen ist die Zahl der verschiedenen Geräuschempfindungen mindestens ebenso hoch wie die Zahl der Menschen, die Ohrgeräusche haben. Wenn Sie Beispiele von Ohrgeräuschen hören möchten, dann klicken Sie hier.

Der subjektive oder „eigentliche“ Tinnitus

Den unterschiedlichen Geräuschen im Kopf oder in den Ohren ist eines gemein: Bis auf seltene Ausnahmen hört sie nur der Betroffene selbst. Man spricht dann vom subjektiven Tinnitus. Wir nennen den Tinnitus „akut“, wenn er erst kürzlich aufgetreten ist, als „chronisch“ wird er bei einer Dauer ab etwa drei Monaten kategorisiert.

Tinnitus ist ein Symptom des Hörsystems. Ähnlich dem optischen System, das bei Störungen nur mit Sehminderung, subjektiven Lichtblitzen oder Lichtempfindlichkeit reagieren kann, führen Störungen des eigentlichen Hörsystems ausschließlich zu Hörminderung, Tinnitus und/oder Geräuschüberempfindlichkeit.

Tinnitus kann unter bestimmten Bedingungen ein normales, physiologisches Phänomen sein (zum Beispiel bei starker Erregung oder Angst). Diese Art von Tinnitus, die ganz leicht durch Umgebungsgeräusche unterdrückt wird und an die man sich deshalb ohne Mühe gewöhnen kann, unterscheidet sich jedoch grundlegend vom schweren, quälenden Tinnitus, über den etwa 1,5 Millionen Menschen klagen. Sie erleben ihren Alltag durch pfeifende Ohrgeräusche so behindert, dass sie oft nicht schlafen können, in ihrer Konzentration beeinträchtigt sind oder sie auch psychischen Belastungen nicht mehr standhalten können.

Der objektive Tinnitus oder das Körpergeräusch

Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten „objektiven“ Ohrgeräusche, sogenannte „Body-sounds“ oder Körpergeräusche. Sie sind sehr selten: Bei nur einem Prozent aller Tinnitus-Fälle handelt es sich um Körpergeräusche. Ursache sind Schallquellen in Ohr-Nähe. Die Schallquelle lässt sich meist objektivieren, zum Beispiel mithilfe eines Hörrohrs (Stethoskops), Mikrofons oder Hörschlauchs. Gefäßbedingte Ursachen lassen sich mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Computertomographie (CT), Kernspintomographie (NMR), Sonographie der Halsgefäße oder radiologischer Darstellung der Arterien oder Venen in Ohrnähe (Angiographie) darstellen. Muskuläre Phänomene, die von den Mittelohrmuskeln ausgehen (Spasmen), sind durch die Beschreibung leicht erkennbar und können auch vom HNO-Arzt gesehen werden (Zucken des Trommelfells oder des Gaumens). Außerdem sind durch Atem bedingte Phänomene zu nennen (Hören des eigenen Atems bei offenem Verbindungsgang Rachen-Mittelohr). Die gefäßbedingten Geräusche hören sich pulsierend an, synchron mit dem Herzschlag („pulssynchron“).

Strategisch ist hier völlig anders vorzugehen als beim eigentlichen Tinnitus: Nach Eruierung der Geräuschquelle kann je nach medizinischen Gründen meist durch operative Eingriffe das Geräusch verschwinden. Es ist Vorsicht geboten: Bei einem harmlosen Grund für das Geräusch sollte im Hinblick auf die Gefahren einer Operation eine „Behandlung“ unterbleiben.

Häufigkeit

Seit der repräsentativen Studie der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. von 1999 wissen wir Genaueres über das Vorkommen und die Beeinträchtigung durch Tinnitus in Deutschland. Die Punktprävalenz (das Vorkommen an einem Stichtag) für akuten und chronischen Tinnitus beträgt 3,9 Prozent, das heißt, zum Untersuchungszeitpunkt gaben knapp vier Millionen Bundesbürger (älter als zehn Jahre) an, von Tinnitus betroffen zu sein. Bei zehn Millionen Erwachsenen kommt es jährlich zu Tinnitus. Bei etwa 2,7 Millionen besteht ein chronisches Ohrgeräusch mit einer Jahresinzidenzrate von 0,33 Prozent, das heißt, jährlich kommt es bei etwa einer Viertel Million Personen zu chronischem Tinnitus. 35 Prozent dieser Personen hören ihr chronisches Ohrgeräusch nur bei Stille, bei 44 Prozent lässt sich der Tinnitus durch alltägliche Umgebungsgeräusche überdecken und bei 17 Prozent ist der Tinnitus selbst bei großem Lärm wahrnehmbar. Nach einer sechsstufigen Schweregradeinteilung leiden in Deutschland etwa 1,5 Millionen Bürger mittelgradig bis unerträglich unter Tinnitus – man spricht hier von einem „dekompensierten“ Tinnitus. Dies entspricht etwa 1,1 Prozent der Bevölkerung. Bei 44 Prozent besteht zusätzlich eine Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis).

Bei der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) sowie in den Filialen von Tapella Hören+Sehen erhalten Sie eine umfassende Beratung und weiterführendes Informationsmaterial, wie Sie am besten mit Ihrem Tinnitus umgehen.

Wenn Sie die Arbeit der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. unterstützen möchten, werden Sie Mitglied oder Spenden Sie und helfen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. auch in Zukunft über das Thema Tinnitus aufzuklären.

Unser Service rund ums gute Hören!

  • Kostenloser und unverbindlicher Hörtest
  • Tinnitusanalyse und Beratung
  • Kostenlose Anpassung Ihrer Hörgeräte
  • Kostenloses Probetragen der Hörgeräte in Ihrem persönlichen Umfeld
  • Kostenlose Kontrolle und Reinigung Ihrer Otoplastiken
  • Hausbesuche nach Vereinbarung
  • Batterie-Recycling
  • Ersatzgeräte im Reparaturfall
  • Beratung und Anpassung von individuellem Schwimm- und Gehörschutz
  • Maßgefertigte Ohrpassstücke für Kopfhörer – z.B. für Handy oder MP3-Player
  • Ausführliche Beratung über Lichtsignalanlagen für Türen und Telefon, TV-Infrarot-Systeme und Hörverstärker